Niederlage im Tal Derby für die SG

SG Tegernseer Tal 1:3 Real Kreuth II

via: fupa.net

Einmal mehr wurde bewiesen, dass nicht die Mannschaft gewinnt, die den besseren Fußball spielt, sondern die Mannschaft die ihre Chancen Eiskalt nutzt und die Fehler der Gegner bestraft. So gewinnt die Kreisliga-Reserve aus Kreuth nicht unverdient mit 3:1 zum Auftakt in die A-Klassen Herbstrunde.

Die ersten drei Abschlüsse der Partie sollten allesamt ihr Ziel finden und so stand es nach turbulenten 14 Minuten schon 2:1 für die Gäste aus Kreuth. Dabei waren zwei vermeidbare Fehler im Spielaufbau der SG eine Einladung die Marinus Höss humorlos annahm. Zwischen diesen beiden Treffern glichen die Hausherren noch per Abstauber nach einem Nisavic Freistoß durch Neuzugang Jan Kumar zum 1:1 aus.

In der Folge entwickelte sich ein sehr einseitiges Spiel in Fahrtrichtung Kreuther Tor. Gerade im letzten Drittel mangelte es dann gegen einen Aufopferungsvoll kämpfenden Gast an Präzession, Übersicht und Entscheidungsfreude. Zur Pause hatte die knappe Gästeführung – die bei dem ein oder anderen langen Ball – durchaus hätten erneut erfolgreich sein können bestand.

Nach dem Pausentee das selbe Bild – die SG rennt an, spielt bis zum Strafraum gut, verpasst dann den richtigen Moment zum Abschluss oder spielt den letzten Ball nicht sauber genug. Chancen zum Ausgleich waren zu genüge vorhanden und wurden ein ums andere mal vergeben.

Und wie es im Fußball dann eben immer ist – wenn du die Dinge vorne nicht unter bringst kassierst du sie hinten. Ein Befreiungsschlag bei dem ein Tegernseer Verteidiger ausrutscht landet beim Angreifer und in der 85. Minute machen die Gäste mit dem ersten Abschluss in Durchgang zwei den dritten Treffer.

SG Trainer Björn Burhenne war mit der gezeigten Leistung zufrieden, sieht seine Mannschaft aber erst am Anfang und noch eine ganze Weile in der Findungsphase. „Die Abläufe sehen gerade von hinten raus – trotz zweier leichter Fehler die heute bestraft wurden – sehr gut aus. Diesen Weg müssen wir weiter bestreiten. Wir sind auf einem super Weg und wenn wir jetzt noch die Kugel ins Netz bringen werden wir mit dem eingeschlagenen Weg langfristig erfolgreich sein.“

 

Autor – Björn Burhenne

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